Arbeitsgemeinschaft „Industrie 4.0“ – ein Zwischenstand im Sommer 2017

Seit dem Schuljahr 2016/17 gibt es in der INSPIRATA mit Unterstützung der Fachkräfteallianz Leipzig und des Freistaates Sachsen / der Sächsischen Aufbaubank die Arbeitsgemeinschaft „Industrie 4.0“.

Auf der vorherigen Lego-AG aufbauend, bauten und programmierten Schülerinnen und Schüler unter Anleitung von Studenten ab März 2017 zum Thema „Industrie 4.0“ – der Verzahnung von Produktion mit Informations- und Kommunikationstechnik. Grundlage dafür sind intelligente, digital vernetzte Systeme, die eine weitgehend selbstorganisierte Produktion ermöglichen. Die vereinfachte Simulation einer intelligenten Wertschöpfungskette ist Hauptziel der AG.

Nachdem Grundlagen der Algorithmierung gelegt und kleinere Konzepte fertig gestellt wurden, konnte pünktlich zum Beginn der Sommerfeien das erste große Projekt abgeschlossen werden:
Durchmischte Kugeln (=Rohstoffe) werden in einer Fabrik sortiert und anschließend zur Weiterverarbeitung an Transporter übergeben. Die Ausgabe am Anfang basiert auf dem Prinzip eines alten Kaugummiautomaten, sodass die Rohstoffe in einer regelmäßigen Frequenz auf das Band gelegt werden. Die zahlreichen Steuereinheiten in Fabrik, Transport und Annahmestellen kommunizieren via Bluetooth, beispielsweise wenn ein Transporter voll beladen ist.
Darauf aufbauend können weitere Mechanismen implementiert werden, wie die Effizienz automatisch zu optimieren oder eine sichere Fehlerbehandlung. Weiterhin können mittels einer Schnittstelle zum Computer umfangreiche Auswertungen erstellt werden.

Zu Beginn des neuen Schuljahrs ab Anfang August 2017 freuen wir uns über weitere Teilnehmer/innen ab Klassenstufe 7.

Außerdem wird einer der AG-Betreuer seine Tätigkeit studiumsbedingt aussetzen. Deswegen suchen wir ab August einen technikaffinen (Lehramts)studierenden, der diese AG mit durchführt – bei Interesse freuen wir uns über eine Meldung an kontakt(at)inspirata.de.

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