Robert-Schumann-Gymnasium – Bericht von 9.-Klässlern

Besuch der INSPIRATA

ein Bericht von Schülern des naturwissenschaftlichen Profils der 9. Klasse des Robert-Schumann-Gymnasiums in Leipzig  (März 2010)

Ein Museum über die Gesetze der Mathematik und der  Physik, welches nicht langweilig ist. Gibt es so etwas überhaupt? Ja – und es hat erst  seit kurzem ein neues zu Hause auf dem alten Messegelände. Diese mathematische Bildungsstätte bietet 60 interessante Experimente rund um den sonst meist trockenen und langweiligeren Unterrichtsstoff, bei denen sogar Erwachsene wieder zu Kindern werden können.
Auch wir, das naturwissenschaftliche Profil der 9. Klasse des Robert-Schumann-Gymnasiums, sind wieder zu kleinen Entdeckern geworden und bestaunten die Ausstellung … beschäftigte sich der Großteil der gesamten Gruppe schon mit den einzelnen Aufgaben, die auf den Tischen verteilt waren. Dafür musste man schon ein paar Gehirnzellen anstrengen oder wie sollte man sonst den ganz schön kniffligen  Knoten zwischen den 4  Stricken, die 2 Stöcke miteinander verbanden, lösen, ohne dabei zur Schere zu greifen? … Voller Spannung sind wir durch das Museum … das wir … schon … letztes Jahr besucht haben. Doch so wirklich getrübte Stimmungen gab es nicht, denn es waren auch neue Experimente vorhanden, die wir noch nicht erforscht haben. Aber auch schon einmal getestete Versuche blieben nicht unverschont. Immer wieder probierte man denselben Vorgang aus, um sich auch wirklich sicher zu sein, dass man sich nicht irrte. Und auf einmal schienen die Wunder der Natur auch logisch.
Es war erstaunlich zu sehen, dass man auch mit einfachen Tricks der Physik Begeisterung hervorrufen kann. So war das Experiment sich eine Seifenblasenhaut bis über den Kopf zu ziehen sehr beliebt und gefragt. Jeder stellte schnell fest, dass die Naturwissenschaften auch im Alltag eine große Rolle spielen, wie z.B. die Spiegel, die man so aufstellen kann, dass man sich von allen Seiten ansehen kann, ohne sich verrenken zu müssen. Fragen wie „Warum sieht man nur den Kopf aus dem Loch des Tisches, wenn man doch eigentlich auch den Körper unter den Tischbeinen sehen müsste?“ wurden  von ausgebildeten Betreuern sehr präzise beantwortet. Nach ganzen 90 Minuten voller „AHA“-Effekten gab es dann ein Zeichen zum Versammeln …
Meiner Meinung nach ist dieses Erlebnis – und Bildungszentrum eine wichtige kulturelle Einrichtung und trotz des wiederholten Besuches würde ich es anderen Schülern empfehlen, denn durch dieses Museum wird die komplizierte Welt der Physik in einem ganz anderen Blickwinkel beleuchtet.

Julia

Das mathematisch-naturwissenschaftliche Zentrum, welches erst seit kurzen seinen Ruhepunkt auf dem Alten Messegelände hat, ist eine wichtige und zudem interessante Bildungsstätte, in denen der sonst manchmal langweilige und trockene Unterrichtsstoff sehr praktisch erklärt wird. Es ist für jedermann etwas dabei Da werden sogar 9.-klässer wieder zu Kindern … Das naturwissenschaftliche Profil des Robert- Schumann-Gymnasiums wurde ab der 8. Stunde freigestellt, um den Stoff einmal ganz anders kennen zulernen … Wie schafft man aus 2 Stöcken, die durch 5 Fäden verbunden sind, einen riesen Knoten auszulösen, ohne dabei zur Schere zu greifen? Dies und noch vieles mehr fragte man sich … waren alle von den kleinen Dingen im Leben erfreut, so z.B. sich in eine Seifenblase zu befinden oder sich zu fragen, warum nur ein Kopf aus dem Tisch schaute, obwohl, man doch mit dem gesamten Körper dahinter kauerte . Nach vollen 2 Stunden neuer Erkenntnissen gab es dann das Zeichen zum Versammeln … würde ich diese Bildungsstätte anderen Schülern der 9. Klasse weiterempfehlen, denn es beweist, auch sonst eigentlich langweiliges Physik kann mal interessant sein.

Steven

Ich fand es toll, es gab viele verschiedene Experimente und wissenswertes zu sehen. Das Personal war sehr freundlich. Anfangs dachte ich es würde ziemlich voll werden bei den 4-5 Räumen, was sich jedoch überhaupt nicht bestätigt hat. Man hatte überall Platz und konnte sich alle Experimente in Ruhe anschauen und ausprobieren. Vor allem diese riesen Seifenblase war witzig. Dennoch gefiel mir der Rätsel- und Puzzelraum am besten. Es war einfach nur lustig mit verschiedenen Bauteilen zu versuchen ein Würfel zu bilden oder mit den geometrischen, legoartigen Figuren einen Ball zu basteln. Negativ war eigentlich nur, dass ich bei „4-Gewinnt“ nie gewonnen habe … Alles in allem war es ein rundum gelungener Ausflug der viel Spaß gemacht hat.

Philipp

… fand ich die Inspirata informativ und interessant. Die Experimente waren gut ausgewählt und leicht verständlich. So ist sie auch für Familien gut geeignet. Besonders gut haben mir die Optischen Täuschungen gefallen. Mich zum Beispiel hat die spiegelverkehrte Brille sehr beeindruckt. Auch das Spielzimmer fand ich toll, da sich dort die etwas jüngeren Besucher beschäftigen können …

Tom

Die Ausstellung, die wir … besichtigt haben, war sehr interessant und informativ.
Es wurden sehr viele unglaubliche Experimente dargestellt. … gefielen mir die freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiter. Wir hatten an diesem Tag Glück, das nur weinige Leute die Ausstellung besuchten. Das Experiment mit der “ Prismabrille “ fand ich am interessantesten. Eindrucksvoll wurde oben und unten vertauscht, d.h. alles stand kopfüber … Diese Ausstellung kann man weiterempfehlen.

Tobias

… also ich fand die Inspirata eine lohnenswerte Veranstaltung. Es gab eine Vielzahl von guten Experimenten. Es gab auch unter den Experimenten welche die uns eigentlich alttäglich begleiten, die man bloß so nicht wahrnimmt. Ich muss sagen ich fand es teilweise sehr interessant. Auch mal Dinge auszuprobieren die man sonst so nur theoretisch im Unterricht gehört hat. So z.B., wo man die Halbkugel von der anderen ziehen musste. Man hat auch gesehen was aus mancher Kleinigkeit alles gemacht werden kann. Oder auch dass hinter vielen Dingen mehr steckt als man vermutet. So auch in dem Spielzimmer wo man richtig knobeln musste um die Figuren oder ähnliches zusammenzustellen. Alles in allem fand ich es eine gelungen Veranstaltung.

Marko

… durften wir sofort die zahlreichen Experimente ausprobieren und viele optische Täuschungen bestaunen. So gab es beispielsweise ein riesiges Pendel, womit man beweisen konnte, dass sich die Erde dreht.
Zusätzlich waren einige kleine Rätsel, die man nur mit viel Überlegung lösen konnte, ausgestellt.
… war es ein interessanter Ausflug und eine gute Abwechslung zum normalen Schulalltag.

Matthias

Ich fand die Ausstellung sehr interessant. Ich war überrascht von der Fülle der Experimente, die gezeigt wurden. Desweiteren fand ich es gut, dass überall Mitarbeiter kamen und die Experimente erklärt haben. Noch dazu fand ich gut das es an vielen Stellen, Sachen zum mitmachen gab. So konnte man das Geschriebene besser verstehen … Den Raum mit den Spielen fand ich als eine gute Abwechselung  und Entspannung …

Martin

… besuchten wir die neu eröffnete INSPIRATA … Die INSPIRATA ist eine Ausstellung über verschiedene meist physikalische Experimente. Diese kann man auch selbst durchführen und ausprobieren. Zum Beispiel gibt es einen Raum mit optischen Experimenten. Neben diesen Experimenten beinhaltet die INSPIRATA auch ein Zimmer mit Spielen. Natürlich sind dies nicht irgendwelche Spiele sondern alles Spiele die mit Logik, Strategie und auch mit Mathematik zusammenhängen. So kann man sich am Zusammenbauen von Würfeln aus verschiedenförmigen „Bausteinen“ versuchen oder eine Runde „3D-Vier gewinnt“ spielen …
Die Inspirata ist eine Ausstellung bei der sich ein Besuch immer lohnt.

Lukas