Pappbootrennen mit den Inspiraten – 28.08.2016

Zweite Teilnahme, zweiter Sieg in Folge für die „Inspiraten“ …
Bildung und Kenntnisse in Mathe und Naturwissenschaften sind also nicht nur alltagstauglich und nützlich, sondern machen Spaß und verhelfen – mit einem engagierten Team – zum Sieg!!  :-)


Beim Kultevent Pappbootrennen am Sonntag, dem 28. August 2016 im Kanupark Markkleeberg, brachte unser INSPIRATA e.V. Dank engagierter INSPIRATA-Betreuer wieder ein Team an den Start.

Unter kanupark-markkleeberg.com war das Event so angekündigt:
„Auch 2016 erhalten 15 Teams mit jeweils höchstens sechs Mitgliedern die Gelegenheit, sich mit Einfallsreichtum und Cleverness hervorzutun. Bewertet wird zunächst das Gefährt mit dem besten, witzigsten, originellsten Design. Im Anschluss wird dasjenige Wasserfahrzeug prämiert, das sich als das fahrtüchtigste erweist: Sieger wird das Boot, das entweder am schnellsten im Ziel ist oder den weitesten Weg zurücklegt – mit Besatzung an Bord. Neu in diesem Jahr ist die Auszeichnung für das Team mit der „Besten Performance“ …
Auch die Zuschauer am Rand kommen bei einem Fest für Groß und Klein auf ihre Kosten. Von 10 bis 13 Uhr können sie den Teilnehmern beim Bau der Boote zuschauen. Ab 14 Uhr wird der Startschuss für das Rennen der Pappboote im wilden Wasser gegeben. Danach findet die Siegerehrung statt. Rundherum wird ein buntes Programm geboten – mit verschiedenen Mitmachaktionen und einem Kinderland. Auch Schnupper-Rafting für 5 Euro ist möglich. Der Eintritt zum Pappbootrennen ist frei.“

Beim ersten INSPIRATA-Start im letzten Jahr gelang unserem Team mit praktischer Anwendung von Mathematik und Naturwissenschaften (Berechnungen von Flächeninhalten, Volumen, Auftrieb u.a.) gleich der Sieg: Dank auch des erfahrenen Kanuten Christian Formella hatte nicht nur hat das Inspiraten-Pappboot die ganze Strecke durchgehalten, sondern unser Fahrer konnte die Bestzeit erreichen! Eindrücke davon gibt es auf unserer Facebook-Seite! Natürlich strebten wir auch diesmal eine gute Platzierung, wenn nicht die Titelverteidigung an.

Unsere Geschichte dazu … Im letzten Jahr entwarf unser Team ein Boot mit Zeitmaschine, welches besser funktionierte als gedacht: statt nur einen Tag in die Vergangenheit zu reisen, schafften wir ganze 10.000 Jahre. Wir gerieten in die Zeitepoche, in welcher der Pappbootsport geboren wurde, denn die Urmenschen fuhren im Einbaum, aus Bäumen wurde Pappe hergestellt, also ein Pappboot in Form eines Einbaums … für dessen Bau sich unser Professor – neben Christian als erfolgreichem Kanuten – Unterstützung aus der Urzeit mitgebracht hat – siehe die Bilder …  ;-)

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„Etwa 3.800 Besucher verfolgten bei über 35 Grad Celsius und strahlendem Sonnenschein das Geschehen rund um das Kultevent am Markkleeberger See. Insgesamt 15 abenteuerliche Teams stürzten sich bei der Jubiläumsausgabe des Pappbootrennens bei drückender Hitze mit ihren Booten ins kühle Wildwasser des Kanuparks. Zuvor wurde unter den Augen der Zuschauer eifrig mit Pappe, Cuttermesser und Klebeband an den fahrtüchtigen Kreationen gebaut. Drei Stunden hatten die Mannschaften Zeit für ihre Meisterwerke. Das anschließende Rennen für sich entscheiden konnten erneut „Die Inspiraten“: Die als Neandertaler verkleideten Vorjahressieger brauchten mit ihrem Einbaum-Boot nur 1:22 Minuten für die Strecke … Den außergewöhnlichen Ton-Pokal für die Erstplatzierten schuf auch in diesem Jahr die Vorsitzende des Kunstvereins Markkleeberg, Maria-Luise Schulze.
Bei der Jubiläumsausgabe des Pappbootrennens konnten nur 3 der 15 in mühevoller Arbeit kreierten Boote den 270 Meter langen Wildwasserkanal komplett durchqueren und durchs Ziel fahren. Die anderen Mannschaften mussten sich den Fluten und Walzen des Kanuparks geschlagen geben und kenterten. Zwei der Pappkreationen schafften es nicht einmal über die Startlinie …
Am INSPIRATA-Stand stellte sich das Leipziger Mitmach-Museum vor.“
(Quelle: Kanupark Markkleeberg)

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Die INSPIRATA war diesmal zusätzlich mit einem Mitmach-Stand vertreten, an dem verschiedene ausgewählte Experimente rund um’s Wasser ausprobiert werden durften.

Wir freuten uns über viele interessierte Besucher am Stand, über Fans und Anfeuerer … und hoffen auf ein Wiedersehen in unserer Dauerausstellung am Deutschen Platz!