Fachtagung „Umgang mit Schülerinnen und Schülern, die besondere Schwierigkeiten im Rechnen haben“ – 23.11.2016

Fachtagung der INSPIRATA in Kooperation
mit dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus

„Umgang mit Schülerinnen und Schülern, die besondere Schwierigkeiten
im Rechnen haben“

Wer? Lehrerinnen und Lehrer, Studierende sowie Referendarinnen und Referendare
mit dem Fach Mathematik
Wo? INSPIRATA – 04103 Leipzig, Deutscher Platz 4 (Eingang G, 3. Etage)
Wann? Mittwoch, 23. November 2016, von 9:00 bis 16:00 Uhr

Ablauf:
09:00 Uhr: Einführungsvortrag
10:45 Uhr: Workshops (für jeweils die Hälfte der Teilnehmer)
12:45 Uhr: Wiederholung der Workshops (für jeweils die andere Hälfte der Teilnehmer)
14:15 Uhr: Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, die Ausstellungen der INSPIRATA zu besuchen.

Anmeldung:
bis zum 18.11.2016
möglichst unter www.inspirata.de/rechnen (hier auf der Seite ganz unten!)
oder ggf. telefonisch über 0341-1259757


Von 1, 2, 3 zu 1/3, 2/3, 3/3 …
Wie kann man Schülerinnen und Schüler mit besonderen Schwierigkeiten im Rechnen unterstützen?

09:00 – 10:15 Uhr: Einführungsvortrag

Referentin und Workshop-Leiterin:
Jana Köppen, Duden Institute für Lerntherapie, Berlin

Einige Kinder können dem Mathematikunterricht der Sekundarstufe I nur mühsam gerecht werden. Es zeigt sich, dass diesen Kindern oft grundlegende Vorstellungen fehlen. Es soll beleuchtet werden, welche Voraussetzungen für ein erfolgreiches Lernen in Klasse 5 und 6 unabdingbar sind. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für eine Hilfe für diese Schüler?
Es werden Wege zum Aufbau effektiver Rechenstrategien und zur Entwicklung tragfähiger Bruchvorstellungen gezeigt.

10:45 Uhr – 12:15 Uhr: Workshop zum Vortrag
12:45 Uhr – 14:15 Uhr: Workshop zum Vortrag – Wiederholung

Von 1, 2, 3 zu 1/3, 2/3, 3/3 …
Wie kann man Schülerinnen und Schüler mit besonderen Schwierigkeiten im Rechnen unterstützen?

Im Workshop soll es um die Entwicklung effektiver Rechenstrategien, insbesondere zu Multiplikation und Division, und die Entwicklung von Vorstellungen zu Brüchen gehen. Welche Rolle kommt dem Reflektieren über unterschiedliche Vorgehensweisen zu?

Pentomino-Puzzle
Ernsthafter Spielspaß in Unterricht und Lerntherapie

10:45 Uhr – 12:15 Uhr: Pentomino-Workshop
12:45 Uhr – 14:15 Uhr: Pentomino-Workshop – Wiederholung

Workshop-Leiter:
Dr. Christian Werge, Universität Leipzig &
Duden Institut für Lerntherapie, Halle

Eine wichtige Voraussetzung fürs Erlernen des Rechnens und der Algebra ist die Geometrie. „[Sie] … ist das Eingangstor zur Naturwissenschaft, und dieses Tor ist so niedrig und so eng, dass du es nur als Kind durchschreiten kannst“, schrieb der englische Mathematiker W. K. Clifford (1845 – 1879).

Räumliches Vorstellungsvermögen entwickelt sich am besten in jungen Jahren, in der manuellen Tätigkeit mit geometrischen Objekten und – spielerisch.
Im Workshop wird das von Solomon W. Golomb (1932 – 2016) entwickelte Pentomino-Puzzle vorgestellt. Es bietet ein unerschöpfliches Reservoir an leichten, aber auch sehr anspruchsvollen Aufgaben. Darüber hinaus kann ein Satz Puzzle-Teile hergestellt und unmittelbar ausprobiert werden.
Ein weiteres 3D-Puzzle, angelehnt an den Soma-Würfel, gestattet besonders kopfgeometrische Übungen, auch zum Umgang mit Spiegelbildern.


Online-Anmeldung:

Ihr Name (Pflichtfeld)

Von welcher Einrichtung kommen Sie (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Ihre Tel.-Nummer (Pflichtfeld)

Bemerkungen