Sonderausstellung „Die Magie der mathematischen Formel“

LORRAINE GARCHERY in der INSPIRATA LEIPZIG

Vom 30. Januar 2014 bis zum Sommer des Jahres 2018 gab es in der INSPIRATA eine außergewöhnliche Sonderausstellung der Künstlerin Lorraine Garchery.

Lorraine Garchery wurde 1987 in Frankreich geboren. Sie studierte Geschichte, Latein und Grafik-Design in Paris und Lyon. Ab 2010 führte sie ihr Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig weiter. In ihrer theoretischen Diplomarbeit mit dem Titel „Die Magie der mathematischen Formel“ beschäftigte sie sich mit der Kraft von Formeln, an die sich vermutlich jeder erinnert, aber heute nicht mehr genau in Worte fassen kann. Ihre künstlerische Bearbeitung dieses Themas präsentierte sie im Juli 2013 in einer Ausstellung mit dem Titel „Formel“ im Volte Studio in der Spinnerei Leipzig. Dazu bearbeitete sie zehn Formeln, die jedem aus der Schulzeit bekannt sind. Das Ziel war, neu zu verstehen und der Angst vor der Formel entgegenzutreten. Denn wenn die Furcht weg ist, lernt es sich leichter. Kann jeder seinen eigenen Weg zur Mathematik finden?

In der INSPIRATA waren zwei Arbeiten von Lorraine Garchery zu sehen, die für die Ausstellungssituation angepasst wurden.

Fensterbilder zeigten eine Serie von Zeichnungen: „Die Entdeckung von Pi“.
Wie ist man auf Pi gekommen? War Pi schon da, als man eine Formel zur Berechnung des Kreisumfangs gesucht hat?
Simple und schematische Zeichnungen inszenierten die Konstante, die so Viele wahnsinnig macht und gemacht hat.

Auf Bildschirmen wurde der Film „Pythagoras“ (20 Minuten, HD, ohne Ton) gezeigt. Parallel, in zwei unterschiedlichen Momenten, verfolgte der Betrachter die Versuche der Künstlerin, den Satz des Pythagoras mit Hilfe von Papier, Schere und Spielzeugen nachzuvollziehen.
„Ich kann nur verstehen, was ich sehe.“

Nebenan waren natürlich die Mitmach-Exponate der INSPIRATA zu finden, die allen Besuchern selber eine aktive Beschäftigung mit dem Satz des Pythagoras sowie vielen weiteren mathematisch-naturwissenschaftlichen Phänomenen ermöglichen.

Mathe und Kunst … lasst euch weiterhin inspirieren!