Fortbildung „Digitale Werkzeuge im Mathe-Unterricht“ – 18.10.2017

Fachtagung der INSPIRATA in Kooperation
mit dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus

“Digitale Werkzeuge im Mathematikunterricht”

Wer? Lehrerinnen und Lehrer, Studierende sowie Referendarinnen und Referendare
mit dem Fach Mathematik
Wo? INSPIRATA – 04103 Leipzig, Deutscher Platz 4 (Eingang G, 3. Etage)
Wann? Mittwoch, 18. Oktober 2017, von 9:00 bis 16:00 Uhr

Ablauf:
09:00 Uhr: Einführungsvortrag
10:15 Uhr: Pause
10:45 Uhr: 3 Workshops parallel (bitte bei Anmeldung einen auswählen) – 1. Teil
12:15 Uhr: Pause
12:45 Uhr: Workshops – 2. Teil
14:15 Uhr: Sie haben die Möglichkeit zum INSPIRATA-Ausstellungsbesuch

Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis zum 29.09. an über das Formular auf dieser Seite ganz unten!
Geben Sie bitte mit an:
welchen der 3 Workshops Sie im Anschluss an den Einführungsvortrag besuchen wollen
(Workshop „A“ mit GeoGebra oder „B“ mit TI-Nspire oder „C“ mit CASIO)!
Die Workshops sind hier im Folgenden jeweils näher erläutert.

Es empfiehlt sich, selbst Laptop oder Tablet (ggf. mit GeoGebra o.a.) mitzubringen!


Einführungsvortrag:

„Analysisunterricht zwischen Kalkül und Verstehen“
Prof. Dr. Andrea Hoffkamp, Mathematikdidaktikerin, TU Dresden
Der schulische Analysisunterricht steht nach wie vor in der Diskussion. Dabei stellt die oft mangelhafte Balance zwischen Kalkül- und Verstehensorientierung sicherlich das meist formulierte Problem dar. Im Vortrag werden kritische Stellen, einige Lösungsmöglichkeiten und Vorschläge aufgezeigt, die dann später in den Workshops weitergeführt und ergänzt werden. Dabei wird insbesondere auf den Nutzen digitaler Werkzeuge im Analysisunterricht eingegangen.


Workshop A:
(thematisch zum Einführungsvortrag)

Ansätze und Materialien für einen verstehensorientierten Zugang zu Konzepten der Analysis
Prof. Dr. Andrea Hoffkamp, Heino Hellwig
Wir stellen einen Zugang zu Konzepten der Analysis vor, der qualitativ-inhaltliche Vorstellungen fördern soll. Dabei widmen wir uns insbesondere dem Grenzwert- und Ableitungsbegriff. Außerdem werden mannigfache Materialien, sowohl computerbasierte als auch nichtdigitale, vorgestellt und erprobt, und deren Potenzial anhand von bereits gemachten Unterrichtserfahrungen diskutiert.
Es empfiehlt sich, einen Laptop mit GeoGebra mitzubringen.


Workshop B:

10:45 Uhr: Vortrag mit Diskussion
Bewegte Bilder im Mathematikunterricht – Aufgaben für das Arbeiten mit CAS
Martin Bellstedt, Jena
Bewegte Bilder sind Eyecatcher. Wenn solche Bilder auf dem eigenen TI-Nspire passend zum Mathematikunterricht selber erzeugt werden, so trägt dies zur Motivation der Lernenden bei. Gezeigt wird, wie einfache und komplexere Aufgaben in den modernen Mathematikunterricht mit CAS passen.

12:45 Uhr: Experimentieren unter Anleitung
Bewegte Bilder im Mathematikunterricht – Aufgaben für das Arbeiten mit CAS
Martin Bellstedt, Jena
Um eigene Aufgaben zu entwickeln oder um vorgestellte Aufgaben im eigenen Unterricht einzusetzen, muss man selber das eine oder andere ausprobiert haben. Verschiedene Ansätze, um bewegte Bilder zu erzeugen, werden hierfür gezeigt und können anhand von kleinen Aufgaben selbst ausprobiert werden.
Da das Handheld-Gerät sehr schnell an die Grenzen seiner Leistung kommt, empfiehlt es sich, den eigenen Laptop oder ein Tablett für diesen Workshop zu nutzen.


Workshop C:

10:45 Uhr: Vortrag mit Diskussion
Und wie wird dies nun aufgeschrieben? – Die Dokumentation von Lösungen bei Rechnernutzung am Beispiel von Aufgaben aus der Stochastik
Steffen Hintze, Leipzig
Werden bei schriftlichen Leistungsnachweisen Rechner eingesetzt, müssen in der Regel sowohl Lösung als auch Lösungsweg aufgeschrieben werden. Zum Lösen der Aufgabe kommt somit eine weitere Anforderung hinzu: die korrekte Dokumentation der Lösung, die eine große Herausforderung für Schülerinnen und Schüler sein kann.
Im Vortrag wird zunächst demonstriert, wie Aufgaben rund um binomialverteilte Zufallsgrößen mit dem Casio ClassPad II auf verschiedenen Wegen gelöst werden können. Dazu werden Vorschläge für eine korrekte Lösungsdokumentation gemacht.

12:45 Uhr: Experimentieren unter Anleitung
Echte oder gefälschte Münzwürfe? – ein frequentistischer Zugang zum Testen von Hypothesen
Steffen Hintze, Leipzig
Um zu prüfen, ob gegebene Daten mit einer bestimmten Hypothese übereinstimmen, kann folgendermaßen vorgegangen werden: unter Annahme der Hypothese werden viele Datensätze erzeugt und es wird geprüft, ob die ursprünglich gegebenen Daten mit diesen Datensätzen übereinstimmen.
Im Workshop wird dieser frequentistische Zugang zum Hypothesentesten mit Hilfe einer Tabellenkalkulation ausprobiert, indem empirisch untersucht wird, ob eine Serie von Münzwürfen echt oder gefälscht ist.
Da das Casio ClassPad II dabei an die Grenzen seiner Leistung kommt, empfiehlt es sich, den eigenen Laptop zu nutzen.


Anmelde-Formular:

Ihr Name (Pflichtfeld)

Von welcher Einrichtung kommen Sie (Pflichtfeld)

Ihre E-Mail-Adresse (Pflichtfeld)

Ihre Tel.-Nummer (Pflichtfeld)

Wählen Sie hier Ihren Workshop:
A: mit GeoGebra
B: mit TI-Nspire
C: mit CASIO

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